Das Leben Des Johan Sebastian Bachs

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  • Published : March 13, 2005
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Das Leben des Johann Sebastian Bachs

Gliederung

1. Einleitung
2. Das Leben des Johann Sebastian Bach
2.1 Eisenach
2.2 Ohrdruf
2.3 Lüneburg
2.4 Weimar
2.5 Arnstadt
2.6 Mühlhausen
2.6 Weimar
2.7 Köthen
2.8 Leipzig

1. Einleitung
Ist musikalisches Talent erbbar? Dieser Frage versuchte der Wissenschaftler Johann Gottfried Walter seiner Zeit auf den Grund zu kommen. Er untersuchte den Stammbaum der Familie Bach. Angefangen bei Veit Bach, der noch Bäcker in Ungern war, und unter dessen Nachkommen fast 70 Berufsmusiker waren, was somit hieß, dass die Bachs in hohem Grad das Musikleben des mittelfränkischen Gebietes bestimmten. Walter hatte die Theorie, dass es wohl am Namen selbst liegen müsse, denn wenn man die Töne B-A-C-H spielt, klingt der Name allein in sich schon melodisch. Drei Generationen nach Veit Bach erblickte Johann Sebastian Bach, einer der größten Musiker aller Zeiten, das Licht der Welt. Seinerzeit berühmt als Virtuose und Orgelsachverständiger, als Komponist von maßgeblichen Fachkollegen zunehmend geschätzt, gilt er heute als einer der größten Tonschöpfer überhaupt, der alle spätere Musik wesentlich mit beeinflusst hat und dessen Werke im Original und in zahllosen Bearbeitungen weltweit präsent sind. Ihm widmet sich diese Arbeit, die einen kurzen Überblick über die wichtigsten Stationen seines Lebens geben möchte.

2. Das Leben des Johann Sebastian Bachs
2.1 Eisenach
Johann Sebastian Bach wurde am 21.März 1685 in Eisenach als jüngstes Kind des Stadtpfeiffers Johann Ambrosius Bach und seiner Frau Elisabeth geboren. Sieben Kinder, darunter zwei Töchter gingen aus dieser Ehe hervor. Der älteste Sohn, Johann Christoph war bereits vierzehn Jahre alt und begann soeben seine Ausbildung bei dem berühmten Organisten Johann Pachelbel in Erfurt. Johann Sebastian entdeckte schon früh seine große Liebe zur Musik. Sein Vater machte ihn mit den Anfangsgründen vertraut, und gab ihm Geigenunterricht. Das gastfreundliche Zuhause war immer ein beliebter Ort für Verwandte und Musiklehrlinge die dem kleinen Sebastian noch weitere Instrumente näher brachten. Als er die erforderliche Reife erlangte besuchte er dann von 1693 bis 1695 die traditionsreiche lutherische Lateinschule im Domenikanerkloster. Er erwies sich dort als intelligenter und guter Schüler - sogar als einer der Besten. Er überholte mit vierzehn die fünfzehn bis siebzehnjährigen und verließ später als Zweitbester die Schule. Doch lernen war nicht alles für ihn. Er wirkt auch als Chorsänger im Gottesdienst mit, anfangs in der Kurrende , wo einstimmige Kirchenlieder gesungen wurden, später im "Chorus symphoniacus", in dem er mit polyphonen Motteten , geistlichen Konzerten und Kantaten vertraut gemacht wurde. 1694 ereilte ihn dann sein erster schwerer Schicksalsschlag. Der neunjährige Sebastian verlor erst seine Mutter und nur neun Monate später seinen Vater.

2.2 Ohrdruf
Daraufhin kam er 1695 zusammen mit Johann Jakob zu ihrem ältesten Bruder Johann Christoph nach Ohrdruf, der gerade einen Hausstand gegründete hatte. Dieser übernahm die Erziehung und auch den musikalischen Unterricht Sebastians und machte ihn mit dem Klavier- und Orgelspiel, und mit den Grundregeln der Komposition vertraut. Durch den Beruf des Bruders lernte er außerdem schon früh die Aufgaben eines Organisten kennen. Als Kurrendesänger am sechsklassigen angesehenen Lyceum trägt Sebastian zum Lebensunterhalt der Familie bei. Die vielen anstrengenden Verpflichtungen verringerten seinen Lerneifer jedoch keineswegs, und mit 14 Jahren erreichte er als Klassenbester die Prima. Doch Christophs Wohnung war eng und sein Einkommen schmal, und so kam es, dass als der Kindersegen immer größer wurde, der 15-jährige Sebastian beschloss den Bruder zu verlassen. Immer noch mit einer Knabenstimme gesegnet wird er vom neuen Kantor an das Michaeliskloster in Lüneburg empfohlen. Im März 1700 machte er sich mit einem Freund zusammen auf die 350 km lange Fußwanderung.

2.3 Lüneburg
In...
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