Max Weber Referat

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Maximilian Carl Emil Weber
&
Definition von Herrschaft und Macht

1.Lebenslauf:

- geb. 21. April 1864 in Erfurt, Sohn des Reichstagsabgeordneten und Juristen Max Weber - erkrankte im Alter von 4 Jahren an Meningitis, wurde darauf protektiv und übervorsichtig erzogen
- las im Alter von 13 Jahren Schopenhauer, Spinoza, Kant und Goethe - erhielt am königlichen Kaiserin – Augusta - Gymnasium in Charlottenburg sein Abitur - studierte von 1882 bis 1886 an der Ruprecht – Karls – Universität Heidelberg, von 1883 bis 1884 zwei Semester Jura an der Humboldt – Universität zu Berlin - im Anschluss ein Vorbereitungssemester an der Georg – August – Universität Göttingen in den Fächern Jura, Nationalökonomie, Philosophie und Geschichte - 1889 promovierte Weber in Berlin in Jura ( magna cum laude ); der Promotionstitel lautete: Die Entwicklung des Solidarhaftprinzips und des Sondervermögens der offenen Handelsgesellschaft aus den Haushalts- und Gewerbegemeinschaften in den italienischen Städten

- anschließender Beitritt der Heidelberger Studentenverbindung Burschenschaft Allemannia - 1892 erfolgte die Habilitation für römisches, deutsches und Handelsrecht an der Universität Berlin bei August Meitzen; Titel: Die römische Agrargeschichte in ihrer Bedeutung für das Staats- und Privatrecht.

- wurde Professor für Handelsrecht in Berlin im Jahre 1893 - heiratete im selben Jahr seine entfernte Cousine Marianne Schnitger, spätere Frauenrechtlerin, Juristin und Soziologin
- aktives Mitglied im Alldeutschen Bund seit 1893
- Austritt aus dem Alldeutschen Bund im Jahre 1899 da verschiedene Sichtweisen in der „Polenfrage“ vorlagen
- mit nur 29 Jahren wurde er im Jahre 1893 Professor für Handels- und deutsches Recht an der Berliner Universität
- im Jahre 1894 lehrte Weber als Ordinarius für Nationalökonomie an der Albert – Ludwigs – Universität Freiburg
- 1896 nahm er einen Ruf auf den renommierten Lehrstuhl von Karl Knies an der Ruprecht – Karls – Universität
- aufgrund einer psychischen Erkrankung brach Weber im Jahre 1898 zusammen und musste seine Lehrtätigkeit einschränken und die Professur 1903 schließlich ganz aufgeben - er nahm seine publizistische Tätigkeit wieder auf und gründete 1909 zusammen mit Rudolf Goldscheid und ein paar anderen Publizisten die Deutsche Gesellschaft für Soziologie

- zu Beginn des Ersten Weltkrieges 1904 war Weber Disziplinaroffizier der Lazarettkommission in Heidelberg, schied 1905 aus
- setzte sich für ein Durchstehen des Krieges ein und trat aber auch für eine Parlamentarisierung ein
- war im Jahre 1918 Mitbegründer der Deutschen Demokratischen Partei - nach Kriegsende wurde er 1919 zum Sachverständiger des deutschen Delegation bei der Friedenskonferenz zum Versailler Vertrag

- Aufnahme seiner Lehrtätogkeit im Jahre 1918 und Annahme des Lehrstuhls für Nationalökonomie im Jahre 1919
- Max Weber verstarb 14. Juni 1920 in München
2. Die Theorie der Macht:

- Macht ist die Fähigkeit von Individuen und Gruppen, auf das verhalten und Denken sozialer Gruppen oder Personen – in ihrem Sinne und Interesse - einzuwirken - die Ausübung von Macht kann, muss aber nicht über Zwang erfolgen. Häufige Gleichsetzung mit Machtmissbrauch wodurch Macht negativ bewertet wird - Falls für Machtausübung Gewalt oder Zwang ausgeübt wird, kann dies legitim sein - Die Anerkennung eines staatlichen Monopols auf legitime Gewaltausübung durch die Bürger im demokratischen System ist wohl die umfangreichste denkbare Übertragung von gesellschaftlicher Macht an eine Instanz überhaupt

- In demokratischen Systemen wird die Macht durch Verfassung und Gesetz eingeschränkt • Max Weber: Nach dieser wohl bekanntesten Definition ist Macht „jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel, worauf diese Chance beruht.“ Diese Definition abstrahiert von den Quellen...
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