Delegation Und Partizipation

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  • Published : September 29, 2010
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Delegation und Partizipation
Delegation Partizipation

Inhalte
1. Führungsstile
 Autoritärer und partizipativer Führungsstil

2. Delegation
 Abtretung von Kompetenzen  Delegationsgrad  Vorteile/Nachteile der Delegation

3. Partizipation
 Hauptstufen der Partizipation  Partizipationsgrad

 Vorteile/Nachteile der Partizipation
2

Führungsstil – Partizipation und Delegation
Führungsstile

Willensbildung durch Vorgesetzte

Einbeziehung der Mitarbeiter in die Willensbildung

Patriarchalischer Charismatischer Autokratischer Führungsstil Führungsstil Führunsstil Familienoberhaupt, Firmengründer Natürliche Autorität (bei Geburt) Fürsorgepflcht ggü. Mitarbeitern Führung durch Ausstrahlung (Charisma)‫‏‬ durch Medien verstärkt Institution im Vordergrund Hierarchischer Führungsapparat Bsp. im Verbandswesen

Bürokratischer Führungsstil
Autorität durch Fachkompetenz Hierarchisches Führungssystem Legitimation durch Kompetenz

Kooperativer Führungsstil
Mitarbeiter werden durch Informations-, Beratungsoder Entscheidungsrechte an der Willensbildung beteiligt Hierarchieebenen arbeiten gemeinsam

3

Zusammenhang Führungsstil – Partizipation und Delegation  Patriarchischer Führungsstil
Partizipations- / Delegationsgrad
niedrig

 Autokratischer Führungsstil
 Bürokratischer Führungsstil  Charismatischer Führungsstil hoch

 Kooperativer Führungsstil

4

Vorteile/Nachteile autoritärer Führungsstil
Vorteile
 Klare Entscheidungen  Transparenz  Flexibel und schnell

Nachteile
 Druck auf einer Person  Machtmissbrauch  Beschränktheit der Fachkompetenz

5

Vorteile/Nachteile partizipativer Führungsstil
Vorteile
    Meinungsvielfalt Machtverteilung Motivierend Mehr Fachkompetenzen

Nachteile
 Koordinationsschwierigkeiten  Unflexible und langsame Entscheidungen

6

Begriffsabgrenzung Delegation Partizipation
 Delegation:
vertikale Abtretung von Kompetenzen an nachgeordnete Stellen

 Partizipation:
Beteiligung von Mitarbeitung an der Willensbildung einer hierarchisch höheren Ebene der Organisation 7

1.

Arten von Kompetenzen Ausführungskompetenz
• das Recht, im Rahmen der Aufgabe selbst tätig zu werden und in gewissem Ausmaß Arbeitsrhythmus und -methode selbst zu wählen das Recht, über Arbeitssubjekte, Sachmittel und Informationen zu verfügen bzw. diese anzufordern das Recht, Entscheidungsprozesse zu veranlassen das Recht, Einfluss auf den Entscheidungsprozess zu nehmen das Recht, zwischen Handlungsalternativen zu wählen das Recht, andere Stellen zu einem Tun zu veranlassen das Recht, Richtlinien oder Grundsätze zu erlassen, die den Rahmen abgrenzen, innerhalb dessen untergeordnete Stellen Entscheidungen treffen können das Recht, das Unternehmen nach außen hin zu vertreten 8

2. Verfügungskompetenz


3. Antragskompetenz
• • • • •

4. Mitsprachekompetenz 5. Entscheidungskompetenz

6. Anordnungskompetenz
7. Richtlinienkompetenz

8. Vertretungskompetenz


Abtretung von Kompetenzen Voraussetzungen
1. Übereinstimmung der Kompetenzen mit
den Aufgaben

2. Vorausgesetzte Fachkompetenz

3. Bisherige Kompetenz des
Stelleninhabers (prägen Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft)‫‏‬ 9

Tragweite einer Entscheidungskompetenz
 Zeitliche Reichweite (1 Monat, 1 Jahr,..)‫‏‬  Wirkungsbreite (Subsystem 3. Ordnung, 2. und 1. Ordnung, Gesamtsystem)‫‏‬

 Personelle Wirkungen (keine, vorübergehende,
bleibende Folgen)‫‏‬

 Unsicherheit und Risiko (hohe Programmierbarkeit,
beschränkte Information, existenzgefährdendes Risiko)‫‏‬

 Häufigkeit (Routine, selten, einmalig oder neuartige
Situation)‫‏‬
10

Delegationsgrad
Der Delegationsgrad soll ein Maß für die gesamthafte vertikale Autonomie (Kompetenzabtretung) in der Organisation sein Niedriger Delegationsgrad
Hoher Delegationsgrad

Hohe Abhängigkeit der unteren Stellen von den übergeordneten Stellen

Geringe Abhängigkeit der unteren Stellen von den übergeordneten...
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